Burg Houska: Das geheimnisvolle Tor zur Hölle

 

Burg Houska (deutsch: Hauska) ist eine mittelalterliche Burg in der Nähe von Blatce in der Daubaer Schweiz, Tschechien. Sie wurde im 13. Jahrhundert unter König Přemysl Otakar II. erbaut und zählt zu den am besten erhaltenen frühgotischen Burgen Böhmens. Doch was sie wirklich berühmt macht, sind die düsteren Legenden, die sich um sie ranken.

 

 

Historische Fakten

 

Erbaut: Zwischen 1253 und 1278

Stil: Frühgotisch, später Renaissance-Umbauten

Besitzer: U.a. die Adelsfamilien Berka von Dubá, Waldstein, Sulz, Hohenlohe

Nutzung: Wehrmacht-Stützpunkt im Zweiten Weltkrieg, später Archiv der Clementinum-Bibliothek

 

 

Mythen und Legenden

 

Tor zur Hölle: Der Legende nach wurde die Burg über einem bodenlosen Loch errichtet, das als Zugang zur Hölle galt. Dämonische Kreaturen sollen daraus gekrochen sein.

Geistererscheinungen: Besucher berichten von einer kopflosen schwarzen Pferdegestalt, einer riesigen Bulldogge und anderen mysteriösen Wesen.

Okkulte Nazi-Experimente: In den 1930er Jahren sollen Nazis dort okkulte Rituale durchgeführt haben. Später wurden Skelette von Offizieren gefunden.

 

 

Sehenswürdigkeiten

 

Kapelle mit Fresken: Gotische Wandmalereien aus dem 13.–14. Jahrhundert

Grüne Kammer: Erhielt ihren gotischen Stil mit Gemälden von 1520

Mechanisches „Peklo“ (Hölle): Eine geschnitzte Darstellung von Dantes Inferno mit elf Szenen der Verdammnis